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Erweiterung der Hube Wiedemann Kleinzöbingberg, Steiermark; 2004 |
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Die Hube der Familie Wiedemann befindet sich in Kleinzöbingberg in der Oststeiermark, etwa 25 Autominuten von der Stadt Graz entfernt. Dieses Gebäude besteht aus einem Zimmer, Küche, Bad und ist vollständig unterkellert. Der durch drei Stufen erhöhte Eingang liegt in der Mitte der dem vermieteten Pächterhaus zugewandten Ostfassade. Jeweils ein Fenster ist symetrisch links und rechts neben der Tür angeordnet. Süd- und Nordfassade sind geschlossen, während die Westfassade eine Spiegelung der Ostseite darstellt, bei der ein kleines Badfenster die Eingangstür ersetzt. In einem zweistufigen Prozeß soll dieser Neubau für eine umfangreichere Nutzung erweitert werden, ohne die Maßstäblichkeit des Ortes außer Acht zu lassen. In der ersten Phase wird neben den Eingang eine große Terrasse vor die Küche gebaut. Diese durch die Hauswand geschützte Terrasse liegt auf gleicher Höhe mit der ersten Eingangstufe und wird dadurch an den Bestand angebunden. Das zur Zeit hauptsächlich in den Sommermonaten bewohnte Haus erhält so einen vielseitig nutzbaren Bezug zum Außenraum. Im Gegensatz zum verputzten Bestand ist der Anbau in unbehandeltem Lärchenholz ausgebildet. Dieses kostengünstige, in der Gegend üblicherweise für Scheunen und Ställe eingesetzte Material ordnet sich dem weißen Putz unter. Die Hierarchie von Haus und Anbau wird somit nicht gestört. Im Inneren schaffen Holzfußboden, weiß verputze Wände und sich ab Brüstungshöhe öffnen lassende Holzfenster ein angenehmes Wohnklima. Ein freistehender Kamin heizt den Raum und akzentuiert den neuen Wohnmittelpunkt des Hauses. |
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